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Danach ging es an das auschecken.
Bis auf die letzten zwei waren alle Züge neu für mich, weshalb ich die
ersten zwei Stunden mit dem ausbouldern verbrachte. Danach ging es an
das Probieren, wobei vor allem der erste Zug sich als besonders schwierig
erwies. Doch auch die anderen Züge waren maximal für mich. Bei nahezu
jedem Zug schrie, stöhnte ich, im absoluten persönlichen Grenzbereich.
Nach fünf der intensivsten Stunden meines bisherigen Kletterlebens kletterte
ich La Soucoupe, eigentlich selber noch gar nicht damit rechnend. Der
Boulder war eine neue Dimension für mich, sowohl von der Schwierigkeit
als auch von dem Level an Intensität und Konzentration her. Danach fühlte
ich mich leer. Für einige Wochen waren meine Gedanken um diesen Boulder
gekreist, nun war dieses Ziel weg. Um es mit Wolfgang Güllichs Worten
zu sagen: "Nach dem Orgasmus sind alle Tiere müde.""
Doch so müde war Simon dann doch noch nicht, denn am nächsten Tag fielen noch die beiden 8A-Boulder Rah Plat Plat und Casa Pecora in nur wenigen Versuchen und auf dem Rückweg bei einem kurzen Zwischenstopp im Schwarzwald gelang noch die vierte Begehung des Topboulders "Der Bulle von Calw", der auch bei etwa 7C+ eincheckt.
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